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Eine möglichst effektive und ökonomische Atmung hat unmittelbare Auswirkungen auf Klang, Phrasierung und Gestaltung von Musik. Selbst Dirigentinnen und Dirigenten können durch den bewussten Einsatz der Atmung bessere Ergebnisse erzielen.

Der Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der Atmung liegt für Mag.Joachim Celoud und Mag.Alexander Gerner in der Bewusstwerdung des individuellen Atemgeschehens. Auf Grund dessen ist es möglich die bestehenden Disbalancen im Körper wahrzunehmen und durch individuelles Training mit speziell angepassten Übungen auszugleichen. Daraus resultiert mehr Flexibilität in den musikalischen Spannungsabläufen, verbesserte Ökonomie und Volumen bei der Atemführung, lebendigeres Phrasieren und mehr Spaß an der Musik.

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einziehen, sich ihrer entladen;
Jenes bedrängt dieses erfrischt;
So wunderbar ist das leben gemischt.
Du danke Gott wenn er dich presst,
Und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Es atmet der Mensch - nicht nur das Zwerchfell, nicht nur die Lunge,
nicht der Bauch.
Es atmet der Mensch.
(Karlfried Graf Dürckheim, Philosoph und Atemtherapeut)

In vielen europäischen Konservatorien, Universitäten und Musiklehranstalten ist die Beschäftigung mit der Atmung ein fest integrierter Bestandteil einer höheren Musikausbildung. Für Auszubildende die jede Möglichkeit nützen müssen, um im internationalen Wettbewerb reüssieren zu können, bis zu Lehrenden, die die vielfältigen Anforderungen in diesem Bereich kennen sollten, stellt die Auseinandersetzung mit diesem Thema eine wertvolle Bereicherung dar. Die daraus gewonnenen Erfahrungen sind bei professionellen Musikerinnen/Musikern ebenso wie bei Hobbymusikerinnen/ Hobbymusikern umsetzbar.

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